Das Projekt

Als Ende der 1990er Jahre die elektronische Orgel in St. Ansgar ihren Dienst versagte, gründeten einige engagierte Gemeindemitglieder 1998 eine Fördergemeinschaft, die sich um Spenden für eine neue Pfeifenorgel bemühten. Das Ergebnis konnte sich sehen lassen und deckte die Kosten des ersten Bauabschnitts der neuen Orgel, die 2002 eingeweiht wurde. Bis 2007 bemühte man sich tatkräftig um weitere Spenden und das erste Manual konnte vervollständigt werden. Eine halbe Orgel!

Eine halbe Orgel?
Ja! Der schöne Schein täuscht. Die Front des Orgelprospektes ist zum Teil reine Fassade.

• Das obere Manual verstellt den Blick auf ein unschönes Loch im Gehäuse.
• Kleine Öffnungen neben den Manualen stehen für fehlende Register.
• Das komplette Schwellwerk fehlt.
• Das Gehäuse hat keine hintere Hälfte. Dieser Luftraum ist eigentlich Standort von sage und schreibe 410 Orgelpfeifen – die fehlen!

Eine halbe Orgel!
Der Grund: der Bau der Orgel fiel mit der bistumsweiten Neuordnung kirchlicher Strukturen zusammen – auch in Wolfenbüttel. Eine Zeit lang stand sogar der Kirchort St. Ansgar in Frage. Die Fertigstellung der Orgel verschwand von der Tagesordnung. Bis jetzt!

Eine ganze Orgel!
Heute ist der Kirchort St. Ansgar nicht wegzudenken. Mit seinem Kindergarten, dem Ökumenischen Familienzentrum und als Teil des Stadtteilnetzwerks ist er ein lebendiger, wichtiger Teil der Pfarrgemeinde St. Petrus. Nicht mehr wegzudenken! Das soll hörbar werden und Klang bekommen: Eine ganze Orgel!
Eine vollständige Orgel findet ihren Einsatz weit über den engeren liturgischen Bereich hinaus. Sie wird mitgestaltendes Element für den Stadtteil - über das Ökumenische Familienzentrum und das Stadtteilnetzwerk.